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Inspiration BlauDas Ensemble Horizonte ist zu Gast bei «L’art pour l’Aar» und spielt ein Konzert unter dem Motto «Bekenntnisse».
Inspiration VolkstanzWild und rustikal: Das Sinfonie Orchester Biel Solothurn präsentiert das 1. Sinfoniekonzert «Danse Hongroise».
Berner Kulturagenda Redaktion

Planet Tarkowski

13.09.2021

Ein Mann, der Stalker, lebt davon, Menschen in die Zone zu schmuggeln, ein an die Stadt grenzendes Gebiet, in welchem Wünsche in Erfüllung gehen sollen. Mit zwei Kunden, die aus ganz unterschiedlichen Gründen in die Zone gehen wollen, begibt er sich auf den Weg. Die Expedition hinterlässt jedoch ihre Spuren bei den Männern, die beginnen, Weltbilder zu hinterfragen. Andrei Tarkowskis Kultfilm «Stalker» (1979) wird in der Filmreihe «Greatest Hits» im Kino in der Reitschule gezeigt.

Wagnis Wüstenplanet

13.09.2021

Science-Fiction-Fans warten schon ungeduldig auf «Dune». An der Verfilmung des Bestsellers von Frank Herbert scheiterte Mitte der 70er-Jahre der Regisseur Alejandro Jodorowsky in der Vorproduktion, und David Lynchs Verfilmung aus dem Jahr 1984 floppte. Nun kommt die Geschichte, die sich auf einem Wüstenplaneten abspielt, erneut in die Kinos. Der kanadische Regisseur Denis Villeneuve, der mit «Arrival» (2016) und «Blade Runner 2049» (2017) sein Geschick für bildstarken Science-Fiction bewies, wagt es nochmals.

Keaton und Klavier

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13.09.2021

 Als Kind tourte Buster Keaton mit seinen Eltern, Schaubudenkünstler*innen, durch die USA. Später prägte er den Stummfilm als Stuntman, Komiker und Regisseur. Zwei seiner Filme werden im Alterszentrum Viktoria vorgeführt, «Neighbors» und «One Week», Slapstick-Komödien aus dem Jahr 1920 mit Keaton als Co-Regisseur und in den Hauptrollen. Die HKB-Jazz-Alumna Mélusine Chappuis vertont den Film mit dem Klavier.

Künstlerisches Forschungsprojekt

13.09.2021

Der Künstler und Forscher George Steinmann setzte sich ge­meinsam mit dem Autor und Philosophen Jan Juhani Steinmann mit dem berühmten Berner Naturforscher Albrecht von Haller (1708–1777) und der Kunst seiner Zeit auseinander. Im Kunsthaus Inter­laken präsentieren sie mit «Die Alpen und das Valley» eine multimediale Ausstellung, in der Kunst, Philosophie und Technologie sich ergänzen.

Artistes en résidence!

13.09.2021

Sonntags in die französische Residenz, die bis 1971 als Botschaft diente: Für die Ausstellung «Living in This Exquisite Corpse» wurden sieben Künstler*innen des unabhängigen Kunstraums «Goswell Road» aus Paris eingeladen, ihre Werke zu präsentieren. Zu sehen und zu hören gibt es plastische, musikalische und literarische Beiträge, so etwa das Werk des Künstlers Archie Chekatouski (Bild) mit dem Titel «Biro on Canvas» (Kugelschreiber auf Leinwand).

Mehr als nur eine Form

13.09.2021

Max Bill betätigte sich als Maler, Bildhauer, Architekt, Designer, Grafiker und Typograf, war aber genauso Theoretiker, Sammler, Kurator, Publizist, Lehrer, Politiker und Aktivist. Er entwarf und schuf unzählige Designobjekte, Gemälde, Skulpturen, Plakate, grafische Werke und Gebäude. Viele davon gelten als Klassiker und sind weit über die Schweizer Grenzen hinaus bekannt. Die Schau «Max Bill global» zeigt rund 90 Arbeiten aus allen Schaffensphasen der Designikone.

Kunst, recycled

06.09.2021

Seit 25 Jahren vergibt die Mobiliar den Kunstförderpreis «Prix Mobilière». Dieses Jubiläum nimmt sie zum Anlass für die diesjährige Ausgabe ihrer Ausstellungsreihe «Kunst & Nachhaltigkeit». Ausgestellt werden deshalb Werke aus der Kunstsammlung der Mobiliar, die von bisherigen Gewinnerinnen und Gewinnern des «Prix Mobilière» geschaffen wurden. Das ist zum Beispiel die Installation «The Sewager» (Bild) vom in Zürich und Los Angeles lebenden Künstler Mathis Altmann.

Den Lockdown leben

06.09.2021

Während der Pandemie wurde vieles stillgelegt, auch für die Pressefotografin Sarah Carp. So baute sie sich mit ihren Kindern zu Hause eine kleine Gegenwelt auf. Mit der entstandenen Arbeit «Parenthèse» wurde sie zur Swiss-Press-Fotografin des Jahres 2021 ausgezeichnet. Die Ausstellung «Swiss Press Photo 21» zeigt ihre Bilder sowie die Siegerbilder in den Ressorts Schweizer Geschichten, Porträt, Sport, Aktualität und Ausland.

Lange Nacht, kurze Filme

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06.09.2021

Eine Rolltreppenfahrt, der Kauf einer Matratze, aber auch ein Kater, der Pornos dreht, und Schweizer Singles, die auf einem Partyschiff ihre grosse Liebe suchen: Von scheinbar simplen Alltagsroutinen, eher skurril-abwegigen Hobbys und Schmetterlingen 
im Bauch erzählen die kurzen Filmstreifen. Die Kurzfilmnacht in der Cinématte und im CineBubenberg präsentiert neben Schweizer Produktionen auch 
den oscarnominierten Kurzfilm «The Letter Room», der von einem Gefängnismitarbeiter handelt, der sich auf Menschen einlässt, denen er nie begegnet ist.

 

 

 

 

La vie en rose

06.09.2021

Rosenzüchterin Eve führt im französischen Burgund eine Blumengärtnerei, die lange Zeit im wahrsten Sinne floriert. Ihre Rosenzüchtungen werden regelmässig preisgekrönt. Bis ein Konkurrent sie übertrifft. In der Komödie «La Fine Fleur» lässt Regisseur Pierre Pinaud seine Protagonistin zu unzimperlichen Methoden greifen, um ihren Rang als Rosenkönigin zu behalten.

Alles andere als gespielt

06.09.2021

Die Mutter spricht über ihre Unsicherheit und Demut, die das 
Mädchen in ihr auslöste. War sie mütterlich genug, nicht zu oft eine kindische Freundin? Die Tochter wiederum reflektiert den Schmerz, sich von der Mutter befreien zu müssen, zu wollen, und fragt sich, wozu eigentlich. Mit «Jane par Charlotte» nähert sich Schauspielerin und Regisseurin Charlotte Gainsbourg ihrer berühmten Mutter Jane Birkin an. Die beiden weichen dem Blick der Kamera und einander zuweilen aus, nähern sich langsam an, und scheinen dabei oft alles andere als Schauspielerinnen zu sein. Zu sehen ist der filmische Essay am Bieler Festival du Film Français d’Helvétie.

Festival du Film Français d’Helvétie, Biel.
Mi., 15.9. bis So., 19.9.

«Jane par Charlotte»: Kino Rex, Biel. Sa., 18.9., 17.45 Uhr
www.fffh.ch

 

Think green

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30.08.2021

In den tönernen Köpfen der Keramikerin Larissa Reisenbichler keimen keine Gedanken, sondern Kräuter, Blumen und Gräser. Ihren Pflanzköpfen, die mal breit grinsen, mal spöttisch dreinschauen und die bis einen Meter gross sind, kann man im Botanischen Garten ins Gesicht schauen. Eine Maske trägt keiner.

 

 

 

Im Reich der Details

30.08.2021

 Die Künstlerin Jeannette Lerch schafft Skulpturen aus Bronze, Keramik – und sie malt. Ihre Motive: Farbenprächtige Früchte, Tiere, Pflanzen und Wesen zwischen Fauna, Flora und Menschenwelt. Ihre Aufmerksamkeit schenkt sie der der plastischen Wiedergabe der Details, die sich der Künstlerin erst bei längerer Auseinandersetzung mit ihren Sujets offenbaren, wie die Galerie Hess schreibt.

Bild-Ton-Bild

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30.08.2021

1874 schuf der russische Komponist Modest Mussorgsky die Klavierpartitur «Bilder einer Ausstellung», die die mystischen Bilder seines verstorbenen Malerfreundes Viktor Hartmann vertonte. 1922 stiess Maurice Ravel auf Mussorgskys Etüde und machte daraus ein 
Orchesterstück. Rund 100 Jahre später werden aus den Tönen wieder Bilder: Das Symphonieorchester Bern Solothurn lädt im Solothurner Attisholzareal zu einer Live-Performance, in der die Urban-Art-Künstler Gen Atem und S213 die symphonische Klänge visualisieren.

Hellwach

30.08.2021

Als eine der ersten Professorinnen Europas setze sie sich beharrlich für Frauenrechte und Frieden ein, als Chemikerin warnte sie vor den Folgen nuklearer Waffen: Der Film «Die Pazifistin» würdigt die Aktivistin Gertrud Woker. Tagebucheinträge, wissenschaftliche Berichte und Gedichte von Woker selbst sind zu einer animierten filmischen Collage verwoben und erzählen vom Leben und von den Errungenschaften einer beeindruckenden Frau.

 

Traurige Pinguine

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30.08.2021

In «Der Fall Pinguin», einem experimentellen Dokumentarfilm des Künstlers Ralf Assmann, kommen Menschen, die sich zuvor noch nie gesehen haben, in Bern zusammen. Was sie eint, ist ihre Sorge um die Zukunft. Gemeinsam brechen sie zum Aletschgletscher auf, verwandelt in eine Pinguingruppe. Das Unterwegs-Sein der Pinguine gleicht einer poetischen Performance, in der Themen wie Klimawandel, Migration und die Nähe von Mensch und Tier anklingen.

Mehr als künstliche Gefühle

30.08.2021

Drei Wochen soll die toughe Wissenschaftlerin Alma als Probandin mit einem humanoiden Roboter verbringen, um seine Qualität als «idealer Lebenspartner» zu beurteilen. Anfangs lehnt Alma Tom, der nur darauf programmiert ist, sie glücklich zu machen, ab, doch nach und nach geraten ihre Gefühle ins Wanken. Die tiefsinnige Komödie der deutschen Regisseurin Maria Schrader, «Ich bin dein Mensch», feierte Premiere an der Berlinale 2021 und wirft Fragen zu Sehnsucht, Liebe und Menschsein auf.

 

 

Keiner mehr da

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23.08.2021

Balthasar Kübler filmt mit dem Handy. Schnitt und Ton gibt er den Szenen zuhause am Küchentisch. Das Kino Rex schenkt ihm zum 80. Geburtstag eine Werkschau. Unter anderem wird «The Tollhouse Trilogy» gezeigt, drei Filme Küblers, bei denen er verlassene Häuser betritt und filmt. Der Autor und Kulturjournalist Konrad Tobler führt die Vorstellung mit einem Vorwort ein.

 

Back to the future

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23.08.2021

Stroboskope, Roboter, Rollschuhe und Co. prägten den Film, als VHS noch moderne Technologie war. Das Kino Lichtspiel widmet sich mit dem Kurzfilmabend «Strobos und Skates» den 80er-Jahren und lädt in eine Welt der auftoupierten Frisuren und Madonnas Tanzvideos ein, in der Zukunftsvisionen noch hoffnungsvoll waren.

 

Science-Fiction war gestern

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23.08.2021

In Sachen künstliche Intelligenz macht die Forschung enorme Fortschritte, so dass menschenähnliche Roboter längst nicht mehr nur in Science-Fiction-Filmen vorkommen. Um ein Bewusstsein künstlich zu konstruieren, müssen wir unser Hirn verstehen. Der französisch-schweizerische Dokumentarfilm «The Brain» stellt sich mit fünf Geschichten der Zukunft der künstlichen Intelligenz. 


 

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