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Jennifer Merlyn Scherler, «Nomads In Remembering»

Ausstellungen

Veranstaltungsdaten


DI 31.01.23 10.00 - 22.00
MI 01.02.23 10.00 - 22.00
DO 02.02.23 10.00 - 22.00
FR 03.02.23 10.00 - 22.00
SA 04.02.23 10.00 - 22.00
SO 05.02.23 10.00 - 22.00
DI 07.02.23 10.00 - 22.00
MI 08.02.23 10.00 - 22.00
DO 09.02.23 10.00 - 22.00
FR 10.02.23 10.00 - 22.00
SA 11.02.23 10.00 - 22.00
SO 12.02.23 10.00 - 22.00
MO 13.02.23 10.00 - 22.00
DI 14.02.23 10.00 - 22.00
MI 15.02.23 10.00 - 22.00
DO 16.02.23 10.00 - 22.00
FR 17.02.23 10.00 - 22.00
SA 18.02.23 10.00 - 22.00
SO 19.02.23 10.00 - 22.00
MO 20.02.23 10.00 - 22.00
DI 21.02.23 10.00 - 22.00
MI 22.02.23 10.00 - 22.00
DO 23.02.23 10.00 - 22.00
FR 24.02.23 10.00 - 22.00
SA 25.02.23 10.00 - 22.00

Veranstaltungsort


 videokunst.ch Videofenster Bibliothek Bümpliz
Bernstrasse 77
3018 Bümpliz

Weitere Informationen


Veranstaltung (Webseite)
 videokunst.ch
Wir freuen uns ausserordentlich, im Rahmen des Berner Galerien Wochenendes 2023 die Videoarbeit «Nomads In Remembering» von Jennifer Merlyn Scherler aus dem Jahr 2020 zu präsentieren.

Jennifer Merlyn Scherler schafft multimediale Installationen, filmische Werke und verbindet in Lecture-Performances akademisch-theoretische Präsentation mit künstlerischen Recherchen und poetischer Sprachverwendung. Scherlers Werke kreisen um die Identifikation von Machtstrukturen und Formen der Unterdrückung im digitalen und physischen Raum. Gleichsam interessiert sich Scherler für das Gemeinschaftliche, wie Zugehörigkeit entsteht und welche Rolle die Selbstidentifikation spielt. So thematisiert Scherler die kreativen Strategien der Aneignung und Überwindung von struktureller Ausgrenzung, die von marginalisierten Gruppierungen immer wieder aufs Neue entwickelt werden.

In «Nomads In Remembering» führt Jennifer Merlyn Scherler uns in die Vergangenheit und verwebt geträumte, erzählte und gelernte Erinnerungen zu einer poetischen Annäherung an die eigene Geschichte. Scherlers Grossmutter floh während des Zweiten Weltkriegs aus Polen in die Schweiz. Beim ersten Aufenthalt in Polen hat Scherler Film- und Tonaufnahmen angefertigt, die als Grundlage für die Arbeit dienten. «Nomads In Remembering» verbleibt aber nicht im biographischen, sondern eröffnet eine Diskussion über intergenerationale Traumata und unseren Umgang mit Erinnerung. Die Vertreibung fand während des Zweiten Weltkriegs statt und es gibt zunehmend weniger Zeitzeug:innen dieser Ereignisse. Gleichsam werden durch die momentanen kriegerischen Auseinandersetzungen laufend Familien auseinandergerissen, Menschen traumatisiert und neue Probleme und Spannungen gewaltsam erschaffen, die willentlich oder unwillentlich weitergegeben werden und somit kommende Generationen prägen. Jennifer Merlyn Scherlers Blick zurück resultiert deshalb nicht in einem historisierenden, sondern einem hochaktuellen und zukunftsweisenden Kunstwerk.

Jennifer Merlyn Scherler (*1996) lebt und arbeitet in Basel und schloss 2021 den Studiengang Freie Kunst am Institut Kunst der Fachhochschule Nordwestschweiz in Basel mit Auszeichnung ab. Scherlers Werke und Performances werden regelmässig in Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, u. a. 2022 im Grand Palais Bern, an der Cantonale Berne Jura, im Kunstmuseum Basel, in der Fondation Beyeler und im Kunsthaus Langenthal, 2021 im rondell Süderstrasse in Hamburg, im Kunsthaus Baselland und im Studio 413 in Glasgow. Scherler wurde mit dem Pax Art Award emerging media artist und dem Cristina Spoerri Preis ausgezeichnet und nahm an Residencies in Locarno, Berlin und Zürich teil.

Eröffnung: Donnerstag, 12. Januar 2023, 18-20 Uhr, Showroom im PROGR
Eröffnung: Freitag, 13. Januar 2023, ab 20 Uhr im Videofenster Houdini Kino/Bar in Zürich
Eröffnung: Freitag, 13. Januar 2023, ab 20 Uhr im Videofenster Klibühni, das Theater in Chur


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