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Ludovic Vial - Gradisca

Verschiedenes

Veranstaltungsdaten


Nicht vorhanden

Veranstaltungsort


 Fortunée des Remparts
Place Verte des Remparts
1700 Fribourg

Veranstalter


 Belluard Bollwerk
1700 Fribourg

Weitere Informationen


Veranstaltung (Webseite)
 www.belluard.ch
Vorverkauf (Webseite)
 www.petzi.ch
Im performativen Konzert "Gradisca" ehrt Ludovic Vial xier Grossmutter Magali Noël, bekannt auf Fellini-Filmen. "Gradisca" bekräftigt die Beziehungen und die Vielgestaltigkeit von Familiengeschichten.

"Gradisca" ist der Name einer Figur aus dem Film Amarcord von Federico Fellini, die von der berühmten französischen Schauspielerin und Sängerin Magali Noël verkörpert wird. Es ist auch der Titel, den Ludovic Vial als Hommage an sie wählte, die keine geringere ist als xier Grossmutter. Das performative Konzert ist eigens für das Belluard Bollwerk geschaffene Kreation, eine Neuschreibung in den Schritten und in den Worten der Frau, die für immer «Fais-moi mal, Johnny» singen wird! Eine Performance, die in Freiburg ihre volle Bedeutung erhält, da Magali Noël 1976 dort geheiratet hat, eine Hochzeit, bei der Federico Fellini selbst anwesend war.
Einige Jahrzehnte später kehrt ihr Enkelkind, Ludovic Vial, zu Ehren xier Grossmutter nach Freiburg zurück. In Form eines performativen Konzerts, einer Neuschreibung auf den Spuren und in den Worten der Frau, die für immer Fais-moi mal, Johnny! singen wird.
Gradisca bekräftigt die Beziehungen und die Vielgestaltigkeit von Familiengeschichten und von intimen und kollektiven Mythologien, die daraus erwachsen.

Ludovic Vial (*1994) absolvierte den Studiengang bildende Kunst an der HEAD in Genf und Theaterregie an der Manufacture in Lausanne. Xier untersucht in xieser Arbeit die Schnittstelle zwischen all dem, was nicht selbstverständlich ist, wechselt zwischen verschiedenen Praktiken, der Performance, dem Erkunden von Bewegungen, von Text und von Musik. Xier assistierte dem Choreografen Alessandro Sciarroni an der Oper von Lyon und Simone Aughterlony an der Manufacture im Rahmen des Stücks der Bachelorabschlussklasse 2021. Mit Clément Schneider und Studierenden der École Cantonale d’Art de Lausanne (ECAL) realisierte xier einen Kurzfilm.

2021 gründete Ludovic Vial Cie des doutes* und wird in das Residenzprogramm Looming bei Flux Laboratory aufgenommen. Gemeinsam mit Eva Lambillon entwickelt xier die Themen ihres letzten gemeinsamen Stücks La révolution des icebergs weiter. Dabei lassen sie sich von queeren Autor:innen, konkreter Poesie und einer Art Surrealismus inspirieren, um in der heutigen Zeit ein Bewusstsein für Behutsamkeit und Intimität zu erwecken.

Vor der Veranstaltung findet um 21:00 Uhr die 15-minütige Performance "Portrait de Porete" von Bryana Fritz statt


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