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THE WAY BACK HOME – AN ESSAY ON BELONGING von Lola Arias

Bühne

Veranstaltungsdaten


Nicht vorhanden

Veranstaltungsort


 HKB Theater
Zikadenweg 35
3006 Bern

Veranstalter


 Hochschule der Künste Bern | Theater
Zikadenweg 35
3006 Bern

Weitere Informationen


Vorverkauf (Webseite)
 eventfrog.ch
Wie kaum jemand versteht es die argentinische Autorin und Performerin Lola Arias, aus dem Persönlichen das Politische herauszuschälen und dem, was uns als Menschen ausmacht, auf den Grund zu gehen.

Eintritt frei, Reservation empfohlen!

Wo gehören wir hin? Und zu wem? Wo ist unser Zuhause? Und wer bildet unsere Gesellschaft: die Menschen, die aus unserem Herkunftsort kommen, die Menschen, mit denen wir zusammenleben, unsere Kontaktgruppe auf Facebook, unsere Follower auf Instagram, unsere Partner*innen auf Tinder?

Wir leben in einer Welt mit 100 Millionen Menschen, die durch Krieg, Armut und Klimakatastrophen vertrieben wurden, und wir sehen live auf unserem Handy die Bombardierung einer Stadt, einen Teller Risottopilze, die Überschwemmungen, das Foto eines neugeborenen Babys. Wir machen Selfies mit Filtern, während wir eine Panikattacke haben, kommentieren die globalen Katastrophen und trauern mit Emoticons um unsere Toten. Wir sind hypervernetzt und ängstlich und wissen nicht, wie wir all die Informationen verarbeiten sollen, die wir erhalten. Wir sind süchtig nach unserem virtuellen Leben, nach dem Ego-Boost durch Likes, nach ständiger Nachrichtenübermittlung, nach dem Blick auf die virtuelle Karte, die uns zeigt, wo wir sind und wohin wir gehen müssen. Wir wissen nicht mehr, wo wir hingehören oder wie wir mit Schmerz, Tod, Liebe und Politik umgehen sollen.

In THE WAY BACK HOME bildet eine Gruppe von sieben Künstler*innen aus verschiedenen Teilen der Welt (Russland, Taiwan, Ukraine, Deutschland, Indien, Schweiz, Lettland) eine temporäre Gemeinschaft, um über Zugehörigkeit nachzudenken. Anhand von persönlichem Archivmaterial (Familienfotos, Briefe, Nachrichten und Fragmente ihres virtuellen Lebens) erzählen die einzelnen Mitglieder uns nicht nur die Geschichte der Fotografie von der Zeit des in Ateliers gefertigten Porträts bis zur Ära des Kill-Fies, sondern rekonstruieren - als Archivar*innen der Gegenwart - darüber hinaus ihre eigenen Biografien (und die Brüche darin) mit dem Ziel, den Ort wiederzufinden, den man Heimat nennt.

REGIE: Lola Arias
TEXT: Olivier Joël Günter, Lea Maline Hiller, Kuan-Hsuan Lee, Tejus Menon, Vita Malahova, Polina Solotowizki, Polina Ternovskykh
DRAMATURGIE UND KO-REGIE: Bibiana Picado Mendes
BÜHNE + VIDEO: Nicole Marianna Wytyczak
REGIE- UND VIDEOASSISTENZ: Claire Froës
PERFORMER*INNEN: Olivier Joël Günter, Lea Maline Hiller, Kuan-Hsuan Lee, Tejus Menon, Vita Malahova, Polina Solotowizki, Polina Ternovskykh

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Lola Arias (Argentinien, 1976) ist Autorin, Theater- und Filmregisseurin, Musikerin und Performerin und seit Herbst Dozentin im Fachbereich Theater der HKB. Arias interessiert die «Arbeit mit persönlichen Geschichten im Kontext großer historischer Zusammenhänge», wobei ihre Produktionen sich durch das Spiel mit Realität und Fiktion auszeichnen. Lola Arias’ Arbeiten wurden auf zahlreichen Spielstätten und Festivals in der ganzen Welt gezeigt, darunter bspw. am Festival d’Avignon, bei den Wiener Festwochen, am Théâtre de la Ville in Paris, am Museum of Contemporary Art in Chicaco oder am Royal Court Theatre in London.


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