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Die 7 Planeten

Ausstellungen

Veranstaltungsdaten


MI 17.08.22 10.00 - 18.00
DO 18.08.22 10.00 - 18.00
FR 19.08.22 10.00 - 18.00
SA 20.08.22 10.00 - 18.00
SO 21.08.22 10.00 - 18.00
MO 22.08.22 10.00 - 18.00

Veranstaltungsort


 Alterswohnen Tilia Steingrübli
Schiessplatzweg 36
3072 Ostermundigen
Agathe Zinsstag stellt zum ersten Mal ihr Werk "die 7 Planeten" der Öffentlichkeit vor. Die Ausstellung dauert noch bis zum 28. August 2022

Heben wir nachts unsern Blick zum Himmel hoch, sehen wir unzählige Sterne. Die meisten sind Fix-Sterne. Viele werden in Sternbildern zusammengenommen. Sie drehen sich vor unseren Blicken einmal pro Jahr herum. Dazu kommen noch 7 sichtbare Himmelskörper, welche sich unterschiedlich schnell über den Himmel bewegen. Diese werden Planeten genannt (auf Griechisch Wanderer). Vermutlich schufen die Phönizier und Babylonieier die Einteilung in 7 Wochentage Jedem Tag wurde ein Gott und der dazugehörige Planet zugeordnet. Die Römer übernahmen später diese Einteilung. In der Epoche, als das Lateinische so zusagen Weltsprache war, wurden die Wochentage entsprechend umbenannt. Im deutschen Sprachraum wurden die gleichbedeutenden germanischen Götternamen eingesetzt. Nicht in allen Sprachen hören wir bei den Wochentagen den entsprechenden Planeten heraus. Auf Deutsch sind Sonntag und Montag eindeutig Sonne und Mond zugeordnet. In den lateinischen Sprachen ist die Sonne männlich und der Mond weiblich, Sol und Diana, Helios und Luna. Vermutlich wurde bei der Christianisierung unter Kaiser Konstantin der Tag der Sonne in Tag des Herrn (Auferstehungstag), in Domenica umbenannt. Beim Dienstag hören wir im Französischen Mardi sofort den Namen Mars. Mars ist der römische Kriegsgott. Wie steht es mit dem Deutschen Dienstag? Bei den Germanen heisst der Kriegsgott Ziu oder Tir, was Tirstag oder eben Ziussestag ergibt. (Mein Nachname bedeutet genau dieses). Beim Mittwoch ist das Französische wieder eindeutig: Mercredi vom Merkur, dem Götterboten. In nordischen Sprachen ist der Gott Wodan herauszuhören. Donar ist der römische Jupiter/Zeus, daraus wurden Donnerstag und Jeudi. Bei den Germanen heisst die Liebesgöttin Venus Freia. Sie gab unserm Freitag den Namen, Vendredi ist nach Venus benannt. Im Hebräischen hat nur der Samstag, Sabbat, einen Namen. Das Verb schaftai heisst aufhören, ruhen. Im Englischen wurden die germanischen Namen übernommen, ausser beim Saturn: Saturday.

Mythologie ist nie eindeutig. Es gibt immer verschiedene Varianten.

Für die Menschen in alten Zeiten waren die Sterne viel wichtiger als für uns. Sie waren auch Orientierungshilfe und Kalender. In vielen alten Kirchen sind die Planeten zu sehen. Z.B. im Berner Münster sind sie am Baldachin über dem Hauptportal.

Bei meinen Darstellungen habe ich mich vor allem mit den Göttern, welche den Planeten zugeordnet sind und deren Eigenschaften beschäftigt. Bei allem Gestalten war mir aber immer bewusst, dass die Planeten einen grossen Einfluss ausüben. Sehr bekannt ist diese aus der Astrologie. Dabei entspricht die Wirkung der Planeten genau den Charakteren der zugeordneten Götter.

Bekannt ist der Einfluss der Planeten auf die Musik, welche auf sieben Tönen aufgebaut ist. Vermutlich gäbe es da noch viel zu erforschen.

Auch in der Landwirtschaft werden den Planeten grosse Einflüsse und Wirkungen zugemessen.

mehr auf https://www.agatheskulpturen.ch/die-7-planeten/


Medien


 Skulpturen-22.pdf

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