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Tour de Lorraine 2022: Hurrah Hurriya!

Bühne

Veranstaltungsdaten


Nicht vorhanden

Veranstaltungsort


 Tojo Theater Reitschule Bern
Neubrückstrasse 8
3001 Bern

Weitere Informationen


Veranstaltung (Webseite)
 www.donyaspeaks.com
Vorverkauf (Webseite)
 www.tourdelorraine.ch
Mit Donya Speaks, Jiwan Alkhalil, Raphael Burger und Special Guests. Eine Auseinandersetzung mit der arabischen Sprache und der Bewegungsfreiheit in jedem Sinne zwischen der Schweiz und Tunesien.

Kurzstück «Bis zum Ende des Regens» mit Donya Speaks, Jiwan Alkhalil und Raphael Burger. Rahmenprogramm mit Special Guests.

Als Teil des Abendprogramms «Hurrah Hurryia!» zeigt Donya Speaks, Theater- und Tanzschaffende aus Bern, ihr Kurzstück «Bis zum Ende des Regens». Darin widmet sich Donya den arabischen Gedichten ihres in Tunesien lebenden Onkels, Amor Sbika, und dem Kontrast ihrer beiden Lebenswelten. In Zusammenarbeit mit interdisziplinären Künstler*innen setzt sie sich dabei mit dem Begriff der Bewegungsfreiheit auseinander und stellt die Gedichte – als Fenster für geistige Erkundigungen – dem physischen Raum gegenüber. Sie erforscht die Wechselwirkungen zwischen Mobilität und Immobilität und schlägt eine Brücke zwischen der körperlichen Beweglichkeit und der Bewegungsfreiheit im sozialpolitischen Kontext zwischen Europa und Nordafrika.

Tour de Lorraine 2022 – Tour décolonial reloaded
Woher kommt „unser“ Wohlstand? Und weshalb ist er global so ungleich verteilt? Die Tour de Lorraine 2022 stellt sich diese Fragen explizit aus einer postkolonialen Perspektive und stellt damit den Rand ins Zentrum. Auch die Schweiz hat eine koloniale Geschichte, die heute in unserer Gesellschaft, unserer Politik und unserem Wohlstand sichtbar wird. Wieso wird diese Weltordnung als so selbstverständlich genommen? Wie werden solche Identitäten geformt? In welchen gesellschaftlichen Strukturen wird Rassismus bis heute reproduziert und mit welchem Zweck?
Deshalb folgt die «Tour décolonial» den verschieden erfahrbaren Spuren in Bern und der Schweiz. Gleichzeitig werden an der «Tour décolonial» emanzipatorische Kämpfe von früher und heute erkundet und unsere (weissen) Privilegien abgeklopft. So ausgerüstet, soll besser verstanden werden, wie die koloniale Vergangenheit noch immer unser heutiges Zusammenleben beeinflusst und wie wir gemeinsam dagegen vorgehen können.
Kurz gesagt will die Tour de Lorraine 21/22 unsere Köpfe und Herzen dekolonisieren und die Welt vom Kopf auf die Füsse stellen.


Medien


 tourdelorraine_2022_tojo_text.doc

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