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Texte und Kurzbiographien von 135 Autor*innen finden sich in dem Sammelband «20/21 Synchron»© ZVG
Das Theater an der Effingerstrasse, Bern

Durch ein Schlüsselloch

135 Texte, entstanden zwischen 1920 und 2020: Der Sammelband «20/21 Synchron» umreisst das Schweizer Literaturschaffen der letzten 100 Jahre. Wenn Arno Camenisch vom Fernsehen schreibt, das während seiner Kindheit war wie für manche Erwachsene das Kokain, wenn Hanna Johansen über eine gut behütete Buntstiftschachtel sinniert, Jacques Chessex einen «Monolog an die schlafende Geliebte» hält und Meral Kureyshi schweigend, als wäre Sprechen verboten, am Flughafen in der Schlange steht, um ihr Gepäck aufzugeben, liest sich das, als könne man durch ein Schlüs­selloch einen Blick in spannende Lebensentwürfe erhaschen. «20/21 Syn­chron – Ein Lesebuch zur Literatur der mehrsprachigen Schweiz von 1920 bis 2020» versammelt 135 Texte und Gedichte, die während den letzten 100 Jahren entstanden sind, in den vier Landessprachen.

Das Buch mit den durchschnittlich zweiseitigen Textfragmenten und Kurzbiografien, herausgegeben vom Ger­manisten, Publizisten, Literaturkritiker und selbst ernannten Viel­leser Charles Linsmayer, feiert im Theater an der Effingerstrasse Vernissage, mit dabei ist nicht nur Linsmayer selber, sondern auch die Autor*innen Lukas Hartmann, Dana Grigorcea, Ruth Schweikert und Raphael Urweider.

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