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© Unsplash / Christian Erfurt

Corona-Lexikon

 

Long Covid [Krankheit]

Durch das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöste Krankheit, 
deren Symptome mindestens zwölf Wochen nach der akuten Erkrankung andauern, auch Post-Covid-Syndrom. Die Infektionsfolgen sind äusserst unterschied­lich und reichen von schweren Lungenschäden über Entzündungsreaktionen, neurologische Störungen hin zu Belastungsintoleranz, Gelenk- und Brustschmerzen sowie starker Fatigue (chronisches Müdigkeitssyndrom CFS). Die Krankheit ist Grund für weiterhin aufrechterhaltene Schutzmassnahmen. L.C. ist wenig erforscht, dementsprechend fehlt es an Statistiken sowie gezielten Behandlungsmöglichkeiten. Longcovidch.info schätzt konservativ über 10 000 Betroffenene in der Schweiz, Hauptbetroffene sind (laut Studie des King’s College London) Menschen über 50 Jahre, jüngere Frauen, Personen mit Übergewicht oder Asthma und solche, die während der akuten Infektion mehr als fünf Symptome aufgewiesen haben.

Langzeitbetroffene, die

Selbstbezeichnung einer deutschen Social-Media-Gruppe von Long-Covid-Betroffenen, die sich vorwiegend digital zusammengeschlossen haben, um politischen Einfluss und Hilfeleistung seitens des Gesundheitswesens zu erhalten. Ihre Forderungen umfassen die Anerkennung von ⇑ Long Covid als Krankheitsbild, Leitlinien zur Diagnose und Behandlung, multidisziplinäre Forschung, Sprechstunden und Reha-Programme sowie die finanzielle Unterstützung von Betroffenen mit schulpflichtigen Kindern. Ebenfalls sind L. bemüht, gegen das Vorurteil anzukämpfen, bei der Erkrankung handle es sich um ein psychosomatische Leiden.

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