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Frisch, aber unaufdringlich: Der Sound von Gilles Marti aka Diosmos. © Andreas Marti
Bierhübeli, Bern

Minze fürs Gemüt

Diosmos heisst das elektronische Singer-Songwriter-
Projekt, das der Berner Musiker Gilles Marti im Garten des Bierhübeli vorstellt. Neben treibend-verträumten Beats bestechen die atmosphärischen Visuals.

Loops, Gitarre, Keyboard, Stimme und Synthesizer: Aus diesen Elementen erschafft Gilles Marti treibend-verträumte Musik. Der Berner fungiert unter dem Namen Diosmos seit 2019 als Ein-Mann-Band. Flink bedient er die unzähligen Klangerzeuger und kreiert Sounds, tanzbar wie jene von Balthazar, der Welt überdrüssig wie jene von Billie Eilish. Aus dem Griechischen übersetzt heisst Diosmos Minze, dieser Name ist Programm. Frisch, aber unaufdringlich sind Martis Songs.

 

Sicheres Bauchgefühl

«So Don’t be Afraid / Don’t Lie to Your Self / Don’t be Ashamed / To Become Someone Else»: Im Song «Silent Moments» ruft Diosmos dazu auf, zu sich selbst zu stehen. So gnadenlos ehrlich klingt auch die Musik: Eine klare, zerbrechlich angehauchte Stimme, Musik, direkt aus dem Bauch heraus, nie überladen, innehaltend, mitreissend. Im Gustav, dem Bier­garten des Bierhübeli, spielt der Multi­instrumentalist eines seiner ersten Konzerte nach der Corona-Pause.

Im Kurzfilm

An seinen Auftritten setzt Marti, der auch als Schauspieler bekannt ist («Wilder»), neben Klängen auch auf visuelle Umrahmung und entführt mit filmischen Visuals in seine eigene Welt. Sounds und Bilder handeln von Liebe, Lust, Neid und Hoffnung – und von einem Protagonisten, der stets auf der Suche nach sich selbst ist und sich nicht vor grossen Gefühlen scheut.

Gustav im Bierhübeli, Bern
Sa., 5.6., 19 Uhr
www.bierhuebeli.ch

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