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Verspielt und hintersinnig: In A In N.© Jaronas Höhener
Berner Generationenhaus

Magisch und enigmatisch

So intim und sanft die elektronische und akustische Musik, so gewichtig die Fragen ans Leben. Das Duo In A In N spielt eines seiner ersten Konzerte.

Anfangs ein intimes Setting, in dem die Sängerin fragt und singt, dazu die metallisch klingenden Anschläge des Hackbretts. Doch dann verdoppelt sich die Sprache und Klänge von einem aufgewühlten Meer, einer Autobahn oder einer surrenden, flackernden Lampe verdichten sich. «Where to go from here and what to look for?» heisst das Lied. Im Song «Reichlich» gibt es magische Momente, ein Akkord erinnert an harmonische Kirchenmusik, dann wieder klingt die Sängerin wie Feist und kurz darauf tönt es nach spannungsgeladener Filmmusik.

Das ist das Duo In A In N: Die im Jazz sozialisierte Sängerin Annina Mossoni, die zugleich an den ­Synths Klänge schafft, und Nayan Stalder, auch er versiert im Feld der elektrisch erzeugbaren Töne und im Jazz. Stalder ist daneben auch als genre­sprengender Hackbrettspieler bei ­Viertaktmotor und Silberen tätig. Im Innenhof des Berner Generationenhauses geben die zwei eines ihrer ersten Konzerte. Im kommenden Frühling soll dann die Single «Kingdom of what» erscheinen.

Seit etwa zwei Jahren arbeiten sie zusammen, «bisher hauptsächlich im stillen Kämmerlein», wie Stalder sagt. Was es mit dem Namen auf sich hat? «In A In N» sei eine Anagramm-Spielerei mit ihren Vornamen. «Wir haben nach etwas gesucht, dass etwas offener und zeitloser klingt», sagt Stalder. Und hat ziemlich recht.

 

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