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Der Akkordeonist und Sounddesigner Mario Batkovic.© Rob Lewis
Zehendermätteli im Glück, Bern

Die Töne des Batkovic

Der Akkordeonist und Sounddesigner Mario Batkovic entführt sein Publikum in filmische Welten.

Cineastische Chöre, wabernde Elek­tronik und kühne Jazz-Intervalle vereint der Schweizer Ausnahmemusiker Mario Batkovic auf seiner dritten Platte, «Introspectio», was mit «Innenschau» übersetzt werden kann. Ohne zusätzliche Effekte wie Loops entführt der Musiker in filmische Welten: Wähnt man sich bei einem Stück in der Weite einer nächtlichen Wüste, irrt man im nächsten durch eine neonfarbige Grossstadt. Jedes Schnaufen und Keuchen seines Instruments nutzt Batkovic für einen melodiösen oder rhythmischen Zweck und konstruiert aus diesen kleinsten Lauten seine ganz eigene Handschrift. Der Akkordeonist und Sounddesigner ist ein Meister der Stimmungswechsel, die überhaupt den grossen Reiz des Albums ausmachen: Zwischen Sakralem und Schwungvollem, zwischen Dramatik und Schlichtheit, zwischen Schlafwandlerischem und Hyperaktivem tänzelt die Musik auf und ab und lässt einen gleichzeitig belebt und beruhigt zurück.

 

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