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Dirigent Michael Kreis.© Priska Ketterer
Schloss Holligen, Bern

«Singen im Chor stärkt»

Das Vokalensemble Collegium Vocale Bern feiert am Konzert «Nasobem» im Turm Schloss Holligen sein 40-Jahr-Jubiläum. Dirigent Michael Kreis blickt zurück und nach vorne.

Michael Kreis, Sie sind seit 2011 musikalischer Leiter des Vokalensembles Collegium Vocale. Mit Morgenstern-Vertonungen des Berner Komponisten Franz Tischhauser feiern Sie 40-jähriges Jubiläum. Welcher Moment ist Ihnen rückblickend ganz besonders in Erinnerung geblieben?
Der Chor durfte 2018 im Landesplattenberg Engi sein Programm «Gesang der Nacht» aufführen. Die Akustik und die Stimmung in diesem ehemaligen Schieferbergwerk waren unbeschreiblich schön.

Gab es auch Momente, in denen alles schief lief?
Proben, an denen nichts funktioniert, kommen immer mal wieder vor. Da hilft nur Ruhe bewahren und positiv bleiben.

Welches sind die Herausforderungen für den Chor in der Zukunft?
Es gibt viele, etwa, dass ein Chor regelmässig probt und nicht nur für jeweilige Projekte zusammenkommt. Oder auch, dass am gemeinsamen Chorklang stetig und gemeinsam gearbeitet wird, dass Männer wie Frauen auch in der Lebensmitte das Chor­singen pflegen. Immer wieder herausfordernd ist auch, dass gerade bei
Programmen mit unbekannten Komponist*innen oder Werken das Publikum kommt.

Wie steht es um den Nachwuchs?
Natürlich ist wichtig, dass an den Schulen den Kindern und Jugendlichen die Freude an der Musik und am Singen vermittelt wird. Nur so entsteht ein musikalisches Fundament, auf dem aufgebaut werden kann und mit welchem das gemeinsame und mehrstimmige Singen schon früh gepflegt wird. Denn: Singen im Chor tut gut und stärkt Körper und Geist.

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