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Junger Meister: Alexandre Kantorow. © Jean-Baptiste Millot
Festival-Zelt, Gstaad

Menuhins neuer Erbe

Der junge Pianist Alexandre Kantorow, neuer «Menuhin’s Heritage Artist», gibt am Menuhin Festival in Gstaad seinen Einstand mit einem Klavierkonzert von Prokowjef. 

Seit Beginn dirigierte die Musik sein Leben. Als Sohn des bekannten französisch-russischen Geigers und Dirigenten Jean-Jacques Kantorow sass Alexandre mit fünf Jahren in seiner ersten Klavierstunde, vor zwei Jahren belegt er den ersten Platz beim renommierten Tschaikowsky-Wettbewerb – als erster Franzose in der Sparte Klavier überhaupt.

Russischer Auftakt

Nun ist er einer der vier neuen «Menuhin’s Heritage Artists» des Gstaad Menuhin Festivals, was ihm eine fünfjährige Zusammenarbeit mit dem Festival garantiert. Während dieser Zeit wird er sich jährlich mit einem neuen Programm in Gstaad präsentieren. Sein Start fällt sehr russisch aus: Gemeinsam mit dem Mariinsky Orchester aus St. Petersburg unter der Leitung des russischen Dirigenten 
Valery Gergiev wird er Sergej Prokofjews Klavierkonzert Nr. 2 in g-Moll spielen.

Shakespeare in Gstaad

Eröffnet wird der Abend mit Rodion Schtschedrins «Konjok Gorbunok», dem buckligen Pferdchen – ein russischer Komponist, ein russisches Kindermärchen. Abschliessen wird das Orchester mit Prokofjews Ballettmusik zu Shakespeares «Romeo und Julia». Letzteres 
ist thematisch durchaus passend – schliesslich ist das diesjährige Festivalsujet «London». Tags darauf legen das Mariinsky Orchester und Valery Gergiev britisch nach.

Von Romeo und Julia geht es samstags zum Mittsommernachtstraum, ebenfalls aus Shakespeares Federn. Gespielt werden die Ouvertüre und das Scherzo aus Felix Mendelssohns Schauspielmusik zu «A Midsummer Night’s Dream».

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