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Matthias Kuhn ist Dirigent und Leiter des Medizinerorchesters.© Raphael Faux
Französische Kirche, Bern

Keine Harfe, vier Hörner

Für einmal ohne weissen Kittel: Das Medizinerorchester hat sich für sein Winterkonzert neben Schubert den etwas weniger bekannten Hornisten Carl Heinrich Hübler erspielt.

Den Auftakt gibt Matthias Kuhn (Bild), Dirigent und Leiter des Laienorchesters, zunächst zu Franz Schuberts Melodram «Zauberharfe». 1820 als Theaterspiel uraufgeführt, wird die Ouvertüre heute auch konzertant gespielt. Die besagte Harfe hat im Stück allerdings keinen Auftritt: Ziemlich resolut setzen die Streicher den Ton für Drama, die Bläser treten hinzu, Trommelwirbel, bald wird es verspielt-idyllisch, dann wieder forcierter. Schuberts «Gran Duo» in einer Orchesterbearbeitung von Joseph Joachim bezieht sich dann sinfonisch auf Schuberts Vorbild Beethoven.
Carl Heinrich Hübler wiederum schrieb um 1854 das Concertstück für 4 Hörner und Orchester. Dieses lässt die Waldhörner, umspielt von Streicher*innen, heiter-melodiös voranschlendern. Die vier Hörner steuert das Quartett born4horn um Pippo Hess, Eloy Tamo, Nicola Schweizer und Valentin Schmidt bei. Sie unterstützen als Profimusiker das Medizinerorchester, das längst nicht nur Ärzt*innen in seinen Reihen hat.

 

So., 29.1., 17 Uhr

 

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