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Die Geigerin Gwendolyn Masin liess Beethovens «Ode an die Freude» neu arrangieren.© Pilvax
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Freude herrscht

Musik gegen Kleinmut: Mit dem Programm «Götterfunken» feiert das Musikfestival GAIA den 251. Geburtstag  Beethovens mit seiner «Ode
an die Freude».

«Freude, schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium» – die Melodie der «Ode an die Freude» aus dem vierten Satz der neunten Sinfonie von Ludwig van Beethoven gehört zu den bekanntesten Themen der Musikgeschichte. Als der grosse Komponist der Wiener Klassik die Komposition vollendete, war er nahezu völlig ertaubt, vereinsamt und isoliert.

Trost und Triumph

Davon ist in der Ode wenig zu spüren: Mit diesem Finalsatz drückte Beet­hoven das menschliche Streben nach Erfüllung und Vereinigung aus, wobei am Ende die Freude und Harmonie über das Leiden und Chaos triumphiert.

«In der aktuellen schwierigen Zeit ist dieses Meisterwerk die ultimative Erinnerung daran, warum Musik so wichtig ist», erklärt die in Bern lebende, irisch-niederländische Geigerin Gwendolyn Masin.

Fulminanter Abschluss

Als künstlerische Leiterin von GAIA, dem Musikfestival Oberhofen, freut sie sich, dass die für 2020 geplante Ausgabe nach mehrmaligem Verschieben nun endlich durchgeführt werden kann. Eine eigens für das Festival arrangierte Fassung der «Ode an die Freude» lassen Gwendolyn
 Masin, der GAIA-Festivalchor und die eingeladenen Instrumentalmusiker­innen und -musiker am Abschlusskonzert erklingen.

Zum 251. Geburtstag

Das Programm unter dem Motto «Götterfunken» rückt das kammermusikalische Schaffen Beethovens in den Fokus. Masin konzipierte die Konzertserie als Würdigung des 250. Geburtstags des Komponisten.

Zur Eröffnung in der Stadtkirche Thun ist das Programm «In Beethovens Universum» vorgesehen. «Hier geht es um Inspiration und die Weitergabe von Erkenntnis», sagt Masin. Neben Beethovens berühmtem «Septett in Es-Dur op. 20» erklingen an diesem Abend auch je ein Werk zweier Schüler, Carl Czerny und Ferdinand Ries. Die «Marcia funebre sulta morte di Luigi van Beethoven op. 146», die Czerny seinem Lehrer nach dessen Tod widmete, interpretiert der argentinische Pianist José Gallardo.

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