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Das Ensemble Quatuor Roths interpretiert den iranischen Klassizismus neu.© ZVG
Kirche des Kollegiums St. Michael, Freiburg

Die Musik im Geiste

Während einer Woche komplett in die geistliche Musik der Welt eintauchen: Das Internationale Festival Geistlicher Musik Freiburg bietet Konzerte – und mehr als das.

Ein Kompositionswettbewerb, eine öffentliche Probe mit vermittelndem Vortrag und ein Atelier für gregorianischen Gesang machen auch die diesjährige Ausgabe des Internationalen Festivals Geistlicher Musik Freiburg (FIMS) zu weit mehr als nur einer Aneinanderreihung von Konzerten. Denn das seit 1986 zweijährlich stattfindende Festival legt einen Fokus auf die Förderung und Vermittlung geistlicher Musik. So könne das Publikum während einer Woche komplett in diese eintauchen, meint Pierre Tercier, Präsident des Festivals, «und das dankt es uns mit seiner Treue».

Orient und Okzident

Mit Konzerten von Ensembles aus Europa, dem Orient und dem Okzident holt das FIMS die Welt nach Freiburg. Es spielt unter anderem das junge Quatuor Rokhs, das mit Tar, Oud, Kamantsche, Daira-Trommel, Tombak und Gesang den iranischen Klassizismus neu und zeitgenössisch interpretiert. Aus Georgien reist die Vokal­gruppe Basiani an und präsentiert georgische Polyphonien, Gesänge mit einer jahrhundertealten Tradition, die durch ihre Vielstimmigkeit auch heute noch lebendig sind.

Einen Bezug auf Freiburg nimmt das belgische Huelgas Ensemble: Es spielt unter anderem Werke des franko-flämischen Komponisten Homer Herpol, der in der Mitte des 16. Jahrhunderts als Kantor der Kathedrale 
St. Nikolaus in Freiburg tätig war.

Kirche des Kollegiums St. Michael, Freiburg
Sa., 2. bis 10.7.

www.fims-fribourg.ch

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