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Spielen Beehovens frühe und späte Werke.© ZVG
Konservatorium, Bern

Der Gehörsinn eines Genies

«Kann man Musik wachsen hören?», fragt die Matinéereihe «Beethoven – jung bis alt» des Konservatoriums Bern. Mit Ludwig van Beethoven ging die Wiener Klassik zu Ende. Er galt in seiner Zeit als Revolutionär, Genie und Wegbereiter der Romantik. Beethoven liess ganze Chöre in Sinfonien einfliessen, was vorher niemand tat. Er war Perfektionist und überarbeitete seine Werke immer wieder aufs Neue. In Erinnerung blieb Ludwig van Beethoven als griesgrämiges, vereinsamtes, zurückgezogenes Genie mit dem absoluten Gehör. Mit nur 27 Jahren wurde er taub. Doch bevor er sein Gehör verlor, galt er als Frohnatur. Ob man diesen Wesensunterschied auch in seinen Kompositionen hört und spürt?

Beethoven für heute

«Kann man Musik wachsen hören?», fragt die 14-teilige Konzertreihe «Beethoven – jung bis alt» des Konservatoriums Bern in Konzert Nummer 6 am kommenden Sonntag. Ein Frühwerk, «Die Geschöpfe des Prometheus», Uraufführung 1801, und ein Spätwerk, das Streichquartett Es-Dur op. 127, Komposition 1824, werden von der gleichen Besetzung interpretiert. So tasten sich Annemarie Dreyer, Lorenz Hasler (Violinen), Magdalena Dimitrov (Viola) und Matthias Walpen (Cello) an diesen zeitlichen Spagat. Die Brücke zwischen dem jungen und dem späten Beethoven machen Christine Ragaz (Violine), Regula Gerber (Kontrabass) und Katharina Weber (Klavier) mit einer Improvisation, die Atonales mit Bekanntem verbindet und Beethovens Motive ins Heute trägt.

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