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Machte sich auf die Suche nach vergessenen Komponist*innen: Kolja Lessing.© ZVG
Konservatorium Bern

Concert à la carte blanche

Abschiedsgruss: Zum zweiten Abo-Konzert des Berner Kammerorchesters erhält der Geiger, Pianist und Komponist Kolja Lessing mit «Freiraum» die Carte Blanche.

Welche Musik ein Orchester spielt, ist nie Zufall – und meist nicht selbstverständlich. So etwa, wenn Werke von jüdischen Musiker*innen zur Aufführung gelangen, die während des Nationalsozialismus diffamiert wurden.

Der Geiger, Pianist und Komponist Kolja Lessing hat sich abseits der Bühne auf die Suche nach vergessenen Komponisten und Komponistinnen gemacht. Mit seinen Recherchen hat er vielen Werken zur Uraufführung verholfen, die ohne seine Nachforschungen für immer verschollen wären.

Haydn mit Lessing

Nun steht Lessing ein letztes Mal mit dem Berner Kammerorchester als Konzertgeiger auf der Bühne – in einer Aufführung, die den musikalischen Bogen von der romantischen Form bis zur modernen Tonsprache spannt.

«Freiraum», das zweite Abo-Konzert des Berner Kammerorchesters beginnt unter der Leitung von Philippe Bach mit Joseph Haydns Konzert für Violine und Streichorchester in A-Dur – mit Kadenzen, die Lessing eigens für dieses Konzert komponiert hat. Es ist sein Geburtstagskonzert und damit ein besonderer Festakt, der sich auch im Programm widerspiegelt: Gleich zwei Werke im Programmheft sind Kolja Lessing gewidmet: Tzvi Avnis «Pas de deux» sowie Dimitri Terzakis «A une Madone». Beides Komponisten, mit denen Lessing persönlich verbunden ist – so war Avni lange Jahre Lessings Lehrer.

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