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Hat Instrument und Berufung gefunden: der Bratschist Antoine Tamestit. © Julien Mignot
Casino, Bern

Bestes der Bratsche

Ein Abend der Superlative: Migros-Kulturprozent hat den Bratschisten Antoine Tamestit gemeinsam mit dem London Symphony Orchestra zum Musizieren eingeladen. Hören tut man sie selten, im Grand eines Sinfonieorchesters. Doch fehlt sie, fehlt das Herz der Harmonie: die Bratsche. Ein wundervolles, häufig zu Unrecht leicht belächeltes Streichinstrument. Etwas grösser als die Geige, bringt sie Klänge zum Vorschein, die ihresgleichen suchen. Kein anderes Instrument bringt dieses Tiefe C so warm und rund zum Klingen. Die Bratsche. Ein Klang aus Liebe und Melancholie.

Tamestit der Superlative

Auch Bratsche spielende Menschen sind eher selten. Gute oder exzellente gar rar. Dazu passend gibt es auch nicht übermässig viel Bratschen-Sololiteratur. So kann man es durchaus als Highlight betrachten, dass der französische Superstar Antoine Tamestit gemeinsam mit dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von Robin Ticciati nach Bern finden. «Einzigartig». «Unübertroffen». «Unglaubliches Repertoire». Das sind nur einige der Superlative, die im Zusammenhang mit Tamestit genannt werden. Zu Recht. Der Franzose bringt seine Stradivari-Bratsche berührend und eindringlich zum Klingen. Neben dem Konzert für Viola und Orchester von William Walton spielt das Londoner Orchester passend melancholisch die vierte Sinfonie von Johannes Brahms.

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