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Fokus auf die Orgel am ersten Konzert.© Unsplash/Jan Willem van Braak
Französische Kirche, Bern

Acht Pralinen, die nicht schmelzen

Die Sommerkonzertreihe «Estivale» in der Französischen Kirche Bern bietet achtmal samstagmittags Abkühlung und Anregung für die Ohren. Als «musikalische Pralinés» bezeichnet Anna de Capitani, Pianistin und musikalische Leiterin der Französischen Kirche Bern, die achtteilige sommerliche Konzertserie «Estivale» im kühlen Innenraum der Französischen Kirche Bern. An acht Samstagen im Juli und August präsentieren unterschiedliche Musikerinnen und Musiker jeweils mittags ein je 40-minütiges Konzert. Den Auftakt machen die beiden italienischen Organisten Simone Vebber und Marco Cortinovis. «Segno presente», Zeichen der Zeit, heisst ihr gemeinsames Album, das sie an der CD-Taufe in Bern vorstellen.

Minimal Music

Dem Titel entsprechend interpretieren die beiden zeitgenössische sakrale Orgelkompositionen, unter anderem das Stück «Infiniti mondi» des jungen italienischen Komponisten Bruno Rattini, das mit Elementen der Minimal Music – Repetition, Sequenzierung und der Variation musikalischer Motive – spielt. Dissonanzen, dröhnende, pfeifende und schillernde Töne kennzeichnen hingegen die dreiteilige «Sonata sacra» des französischen Komponisten Éric Lebrun oder das Prélude «Eia Carmeli» von Cecilia Vettorazzi.

Auf den ganz auf die Orgel und zeitgenössisches Schaffen fokussierten Auftakt der Konzertserie folgt am Samstag darauf ein Konzert mit spätromantischen Stücken von Gustav Mahler und Charles Gounod. Anna de Capitani begleitet dabei Mezzosopranistin Brigitte Scholl am Klavier. «Das Programm der Sommerreihe ist vielfältig, ein Highlight gibt es eigentlich nicht», meint de Capitani, es seien vielmehr einzelne kleine Perlen, die es zu entdecken gebe.

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