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Marianne Ihlen und Leonard Cohen lernten sich auf der griechischen Hippie-Insel Hydra kennen.© Babis Mores
Kino Rex, Bern

Muse, lebenslang

Der Dokumentarfilm «Marianne & Leonard» porträtiert Leonard Cohen und seine Muse Marianne Ihlen.

Er widmete ihr zwei seiner bekanntesten Songs «Bird on a Wire» und «So long, Marianne», nannte sie die «schönste Frau der Welt» und behandelte ihren kleinen Sohn wie seinen eigenen. Sie war besessen von ihm, stellte sich selbst immer hintenan, bekochte ihn und konnte sich auch nicht von ihm lösen, als er längst seinen eigenen Weg ging. Der kanadische Sänger Leonard Cohen und die Norwegerin Marianne Ihlen lernten sich in den 60er-Jahren auf der griechischen Hippie-Insel Hydra kennen, wo ihr Alltag fortan aus «Schreiben und Liebe Machen» bestand. Es ist die klassische Geschichte von Künstler und Muse, die der Dokumentarfilm «Marianne & Leonard» von Nick Broomfield erzählt, leider ohne wirklich kritische Auseinandersetzung mit dem problematischen Phänomen. Eine Freundin der beiden bringt es im Film einmal auf den Punkt: «Poeten sind keine guten Ehemänner.»

 

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