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Experimentierfreude am Playtime-Festival: Popästhetik und Popmusik werden mit Facetten der Oper verbunden.© Hochschule der Künste Bern
Hochschule der Künste Bern

Hybride Zwischentöne

Viel Lust am Ausprobieren und unerwartete Kollaborationen: Das Playtime-Festival der Hochschule der Künste Bern geht in die dritte Runde. Eine musikalische Veranstaltung zwischen Oper und Clubmusik.

Das Playtime-Festival steht für musi­kalische Grenzauslotungen und vereint Semesterpräsentationen mit heraus­ragenden Alumni-Projekten. Es bietet Studierenden verschiedenster Studiengänge, aber auch bereits gestandenen Musikerinnen, Performern und Sound-Arts-Künstlerinnen die Chance, ihre Projekte zu präsentieren und dabei auf ihre Bühnentauglichkeit zu prüfen. Dieses Jahr kann das Publikum vielversprechende Darbietungen von zu Hause aus per Stream mit­erleben.

Annäherungen und Zusammenprall

Eine ehemalige Studierende ist die Sängerin, Performerin und Komponistin Marena Whitcher. Sie gilt als grenzenlos experimentierfreudig und bewegt sich frei zwischen Avantgarde Pop, Jazz und neuzeitlicher klassischer Musik.

Während des diesjährigen Playtime-Festival lotet sie in Zusammenarbeit mit dem Studiengang Oper in zwei Konzertabenden aus, wie sich Elemente der Popmusik und Popästhetik mit den Facetten einer Oper verbinden lassen. Die Live-Vorstellungen aus dem Schweizer Opernstudio in Biel drehen sich um das Thema «Monster» und dürften ziemlich wild werden.

Experimentell wird es auch bei den Semesterpräsentationen des Studiengangs Sound Arts zu und hergehen. Normalerweise würden die Klang- und Soundinstallationen in den Räumen in und um das Hauptgebäude an der Papiermühlestrasse inszeniert. Die Aufzeichnungen ihrer Projekte, in Video und Ton, werden nun auf der Website des Studiengangs unter dem Namen «à suivre #38» gezeigt.

«Klangwolken im Untergrund»

In einer Sound-Arts-Projekt­woche ist vergangenes Jahr auch das Projekt «RT60 extendend, Klangwolken im Untergrund» entstanden. RT60 beschreibt den akustischen Wert von Räumen, die Nachhallzeit. Mithilfe dieser Eigenschaft produzieren die Mitwirkenden in gewaltigen Räumen tiefe Klänge und verdichten sie zu mehrschichtigem Sound, der an dunkle Clubmusik erinnert. Bei Radio RaBe sprechen die Studierenden zudem live über ihre Stücke und ermöglichen einen Einblick in das breite Spektrum ihres Schaffens.

Den Abschluss des Festivals bildet die «Projektwoche Jazz 2021». Unter dem Titel «Grosser Auftritt kleiner Formationen» werden während fünf Abenden Live-Aufnahmen neuer Jazzkompositionen aus dem Kulturraum Prozess gesendet. Die Ensembles, bestehend aus Studierenden und Dozierenden, variieren dabei genauso wie die Stile der Stücke.

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