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boxopera macht Oper für alle. © Ingo Höhn
Theater am Käfigturm, Bern

Dieser Otello ist ganz intim

Die boxopera zeigt im Theater am Käfigturm Shakespeare und Verdi in einem. Das zugängliche Stück «Otello – Liebe, Intrige, Mord» kann von ungewöhnlich nah erlebt werden. Jago und Rodrigo hassen Otello. Der eine, weil Otello nicht ihn beförderte, und der andere, weil er Otellos Gattin für sich will. Sie dürsten nach Rache, hecken einen intriganten Plan aus und treiben die Hauptfigur zu einer gräss­lichen Tat. So lässt sich Giuseppe 
Verdis üppige Oper «Otello» resümieren, in der dieser William Shake­speares Tragödie «Othello» adaptierte. Im Theater am Käfigturm geht nun 
mit «Otello – Liebe, Intrige, Mord» eine Kombination von Shakespeares «Othello» und Verdis «Otello» über die Bühne. So stehen auch zwei 
Otellos auf dem Schauplatz, der eine singt italienisch, der andere, das Gewissen, erzählt auf Deutsch.

Für Neulinge und Kennerinnen

Eine Oper im kleinen Theater, 
dieses Konzept verfolgt die boxopera. «Wir wollen Oper für alle machen und ein Publikum erreichen, das noch nie eine Oper gesehen hat und gleichzeitig auch diejenigen, die Otello bereits kennen», sagt der künstlerische Leiter und Tenor Peter Bernhard. Statt eines Orchesters begleitet der Pianist und musikalische Leiter Andrea del Bianco die Solisten und die Oper wird zu einer Art Kammerstück. «Schaut man sich einen Otello in einem Opernhaus an, wird man von der grossartigen Musik von Chor und Orchester erschlagen. Die Details, die Emotionen, die Liebe, all dem ist man im intimen Rahmen der boxopera richtig nah», sagt Bernhard.

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