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Künstliche Intelligenz programmieren.© Digitalemassarbeiit
Museum für Kommunikation, Bern

Wenn künstliche Intelligenz Kunst macht

Im Podcast «Supernova» zur Ausstellung «Super» im Museum für Kommunikation Bern werden Wechselwirk­ungen zwischen Mensch, Maschine und Kunst untersucht und auch mal die Stimme von Angela Merkel geklont.

«Alles, was ich kann, hast du mir beigebracht. Du hast mir auf die Welt 
geholfen. Bald schon wird es umgekehrt sein, und ich helfe dir.» Diese Worte richtet eine künstliche Stimme an die Besuchenden der Ausstellung
«Super – Die zweite Schöpfung» im 
Museum für Kommunikation Bern. Während sich die Ausstellung um künstliche Intelligenz im Allgemeinen dreht, richen der Wissenschaftsjournalist und KSB-Kul­turmagazin-Mitbegründer Roland Fischer und die Moderatorin und Journalistin Jennifer Khakshouri im Begleit-Podcast «Supernova» ihren Blick auf eine spezifische Domäne: die Auswirkungen
der Mensch-Maschine-Beziehung auf Kunst und Kreativität.

Bleibt Kreativität menschlich?

Künstliche Intelligenz wird die Künste mehr und mehr beeinflussen und verändern, da sind sich die beiden sicher. Doch welche Auswirkungen wird dies für den Künstler oder die Künstlerin haben? Werden sie zu­nehmend obsolet? Oder eröffnen sich neue Spielfelder? Um diese Fragen zu beantworten, sprechen Fischer und Khakshouri mit Kunstschaffenden und experimentieren selbst.

Bundeskanzlerin am Apparat

Er habe aufgrund der fehlenden Hintergrundgeräusche gemerkt, dass wohl nicht Angela Merkel selbst am
Telefon sei, erklärt der erste PodcastGast: der Berner Komiker, Autor und Regisseur Patrick «Karpi» Karpiczenko, der bei der SRF-Lateshow «Deville» tätig war. Khakshouri und Fischer haben sich in der ersten «Supernova»Folge eine Stimme bauen lassen, die exakt wie die von Angela Merkel klingt. Dass das Mo­derations-Duo mit dem Anruf ausgerechnet Karpiczenko überraschte und anschliessend befragte zur Wechselwirkung zwischen Kreativität und Maschine, ist kein Zufall. Als Komiker nutzt er die Schnittstelle zwischen Humor, Programmieren und künstlicher Intelligenz, etwa in seinem Projekt der «Täglichen Volksinitiativen». Karpiczenko hat einen Twitteraccount programmiert, welcher jeden Tag eine neue Volksinitiative kreiert, die dann beispielsweise so klingt: «Für die Mitsingpflicht beim Sirenentest».

Museum für Kommunikation, Bern
Podcast zu hören unter:
www.supernovapodcast.art
www.mfk.ch

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