mitgliederwerden grey iconMitglied werden
Berner Kulturagenda Redaktion

Elementares Elixier

19.04.2021

Blue Communities anerkennen Wasser als öffentliches Gut und als Menschenrecht. Auch die reformierte und die katholische Kirchgemeinde Zollikofen gehören dazu und thematisieren in ihrer Ausstellung «Wasser – ein Menschenrecht» Arbeit und Schwerpunkte des Projekts Blue Community. Bildungsabende wie «Das Recht auf Wasser» und «Wasser in Zollikofen – Woher und wohin?» umrahmen die Ausstellung.

Bunte Batiken

19.04.2021

Als der malaysische Künstler Chinkok Tan Anfang der 1970er Jahre nach Kanada auswanderte, brachte er den in Nunavik lebenden 
Inuit eine traditionelle südostasiatische Technik zum Färben von Textilien mit: Die Batik. Das Museum Cerny zeigt in der Ausstellung «Museum Cerny und die Kuala Lumpur Connection: Batiken aus Nunavik» eine Sammlung von 15 grossformatigen Werken, die während verschiedener Workshops entstanden sind. Aber nicht nur die farbenprächtigen Batiken, sondern auch die zur Färbung verwendeten Werkzeuge können betrachtet werden.

Stiller Baum bricht Stille

19.04.2021

Es passt fast zu gut: Nach einem halben Jahr Konzertpause durchbrechen Quiet Tree die musikalische Stille und spielen das erste Konzert bei BeJazz. Das Trio um den Schweizer Saxophonisten und Komponisten Simon Spiess – mit Marc Méan (Piano) und Jonas Ruther (Drums) – wartet auf mit feinen, gewitzten, sehnsüchtigen und überraschenden Klängen, die manchmal an Electro-Disco oder Experimentaljazz erinnern. Oder: «80er-Pop-Wärme mit Space-
Jazz-Ansatz», etwa aus dem Jahr 2040.




 

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

19.04.2021

Ohne Erinnerung kommt sich der Mensch abhanden. Doch immer mehr Vergangenheit wird digital ausgelagert. Was bedeutet das für das menschliche Leben? Die interaktive Online-Performance «Mnesia» von Rebekka Bangerter & cie macht sich gemeinsam mit dem Publikum auf zu Erinnerungsorten, die das Menschsein ausmachen. Im Laufe des Abends soll ein Gedenkraum entstehen, der sich aus individuellen und gemeinsamen Erinnerungen speist.

Corona-Lexikon

19.04.2021

Corona-Lexikon

12.04.2021

Wenn es spriesst

12.04.2021

Ihre Pinselstriche beschwören gleich den Frühling herauf: saftig-grüne Wiesen und farbenprächtige Blumen, Federn, Käfer oder Schmetterlinge malt die Künstlerin Regula Mathys-Hänggi. In der Galerie Kunstreich stellt sie unter dem Titel «Blüten und Insekten» zusammen mit der Künstlerin Esther Tschudin aus, die Blumen und krabbelnde Tiere aus Drähten, Holz und Papier formt.

 

 

 

Wolkengebilde

12.04.2021

Das Repertoire von Filip Haag ist üppig: Wandfüllende Malereien, filigrane Bronzeskulpturen, Berggemälde, Aquarelle, Collagen, Drucke, aber auch kunstvolle Filme und Texte beinhaltet das Werk des Berner Künstlers. In der Galerie Bernhard Bischoff und Partner stellt Haag unter «Augenblick mal Farbe» Bilder aus, die an organische, diffuse Wolken erinnern.

 

 

Best-of-Bilder zum Abschied

12.04.2021

«The Last Picture Show» bringt Bilder von allen Fotografinnen und Fotografen, die in den letzten zwölf Jahren in Einzel- oder Gruppenausstellungen im Kornhausforum Bern ausgestellt haben, noch einmal zusammen. Zum Abschluss der Tätigkeit von Kornhaus­forum-Leiter Bernhard Giger wird von ihnen jeweils ein Bild präsentiert. In der Ausstellung zu sehen gibt es beispielsweise eine 
Fotografie des Pressefotografen Peter Klaunzer, die kennzeichnend für das Jahr 2020 ist: Bundesrat Alain Berset und Daniel Koch sitzen mit covidkonformem Abstand im Café du Gothard in Fribourg.

Feier der Vielfalt

12.04.2021

Einheit gibt es nicht – und das ist gut so: Die Ausstellung «Here we are», die in der Berner Heiliggeistkirche zu sehen ist, feiert die 
Diversität von Menschen. Zwölf Kunstschaffende vermitteln in ihren Werken eine ganz eigene Sicht auf die Welt. Die Fotografien, Installationen, Bilder und Objekte entstanden an unterschiedlichen Orten und vermitteln je andere Stimmungen und Lebensrealitäten. Die Schau ist Teil des Festivals der Kulturen, das im Rahmen der Aktionswoche gegen Rassismus der Stadt Bern stattfindet. Das Musik- und Performanceprogramm des Festivals wurde auf Ende Juni verschoben.

 

Spiel mit Schleifpapier und Metall

Archiv
12.04.2021

Videoprojektionen, Lichtinszenierungen, instrumentelle Mikroklänge, mikrofonierte Instrumente des Kammermusik-Ensembles, Schleifpapiere, Metallobjekte, Rückkoppelungen und abstrahierte Texte: Das Werk «Bergmal» des deutschen Musikers Ulrich Krieger dehnt das Prinzip Kammerorchester weit über die Klassik hinaus, ins elektrisch, elektronische, in die Klangwelt von Noise, Reductionism, Glitch Electronica und Extreme Metal. Das instrumental-szenische Musiktheater für 15 Musikerinnen wird vom experimentierfreudigen, grenzensprengenden Delirium Ensemble vorerst live aus der Grossen Halle gestreamt, 2022 folgt dann die Uraufführung mit Publikum vor Ort.



 

 

 

Seher des Kleinen

Archiv
12.04.2021

Als Übersetzerin deutschsprachiger Literatur verwandelt Susan Bernofsky die Worte von Hermann Hesse, Franz Kafka oder Robert Walser in ihre englischen Versionen. Über letzteren hat Bernofsky nun die Biografie «Clairvoyant of the Small: The Life of Robert Walser» geschrieben. Bernofsky spricht mit der amerikanischen Schriftstellerin und Dichterin Eileen Myles über die Biografie Walsers, über Herausforderung der Übersetzung seiner Werke und darüber, wie er heute gelesen werden kann.

Corona-Lexikon

29.03.2021

Musikalische Versorgung

Archiv
29.03.2021

Das Berner Münster bietet an Ostern musikalische Versorgung: Münsterorganist Daniel Glaus hat etliche Stücke eingespielt und auf der Website zugänglich gemacht. Auch sind Chorstücke der Berner Kantorei und des Berner Münster Jugendchores zu hören. So etwa Hugo Distlers Choralpassion aus dem 20. Jahrhundert, aber auch Gilles Binchois' «Veni creator spiritus» aus dem 15. Jahrhundert und natürlich Orgelwerke von Johann Sebastian Bach. Das Münster ist für kleine Gottesdienste und allgemeine Besuche geöffnet. So kann man – vielleicht mit der Musik in den Ohren – die Räume begehen. Zudem ist noch bis nach Ostern die Ausstellung «Sichtbar Unsichtbares» von Marion Linke zu sehen.

Wenig geliebtes Wundermittel

Archiv
29.03.2021

Er wirkt harntreibend, regt den Stoffwechsel an und fördert den Appetit: Der Löwenzahn – und das ist wissenschaftlich erwiesen – ist ein wirkungsvolles Heilkraut. Das oftmals als Unkraut verschriene Gewächs findet vom Blatt bis zur Knospe Verwendung, in Kriegszeiten dienten sogar die bitteren Wurzeln als Kaffee-Ersatz. In einer interaktiven Pflanzenwerkstatt beleuchtet das IZ Eichholz, wie und wozu die «Söiblueme» von Kopf bis Fuss verwertet werden kann.

 

 

Der Mensch zieht in die Stadt

Archiv
29.03.2021

Im Mittelalter, zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert hat sich die Schweizer Bevölkerung verdoppelt, was starke Migrationsströme zur Folge hatte und dies wiederum die Gründung und Erweiterung von Städten. In der Zoom-Führung «Städtegründungen und Dichtestress» geht es auf digitalem Weg durch die Ausstellung «Homo migrans. Zwei Millionen Jahre unterwegs». Welche Folgen der Zug in die Stadt hatte – zum Beispiel mehr Schutz vor Plünderung, gleichzeitig aber tiefere Lebenserwartung –, wird in der Führung thematisiert, und es werden Parallelen zu heute gezogen.

 

 

Klingende Märchen

29.03.2021

Märchen fürs Ohr statt fürs Auge. Den Verein Studio Bühne Bern gibt es nun schon fast 60 Jahre, regelmässig werden Märchen aufgeführt: So ist fürs Jahr 2021/22 «Der gestiefelte Kater» geplant. Bis es so weit ist, können die schönsten Musikstücke aus den vergangenen Aufführungen per CD bestellt werden. Unter der musikalischen Leitung von Armin Waschke haben junge Solisten und Solistinnen Lieder aus Märchen wie «Aschenbrödel», «Das tapfere Schneiderlein» oder «Schneewittchen und die sieben Zwerge» aufgenommen.

Vom Zurückkehren

29.03.2021

Der Dokumentarfilm «Mon Cousin Anglais» (2019) des schweizerisch-algerischen Filmemachers Karim Sayad erzählt von einer Migrationsgeschichte. Doch für einmal geht es dabei nicht um das Ankommen, sondern um das Zurückgehen: Sayad begleitet und porträtiert im Film seinen Cousin Fahed, der seit 20 Jahren in England lebt. Er jobbt im Dönerladen und in einer Fabrik, ist müde von der vielen und anstrengenden Arbeit und muss sich mit wenig Geld durch den Alltag schlagen. Mitten im Leben fasst er den Entschluss, in seine Heimat Algerien zurückzukehren.

Atom-Propaganda

Archiv
29.03.2021


Wie (über)lebt man in einem Atomzeitalter? Wie gewinnt man einen Atomkrieg? Antworten darauf gibt es im Kultfilm «The Atomic Café» (1982), der vom Kino Lichtspiel per Livestream übertragen wird. Der Film ist ein satirisch montierter Zusammenschnitt von amerikanischen Lehr­- und Schulungs-Beiträgen aus Wochenschauen und Werbespots der 40er- und 50er-Jahre und erzählt von Geschichte, Propaganda, Musik und Kultur des Kalten Krieges. So wird in einem Trainingsfilm der US-Army gesagt: «Aus sicherer Entfernung betrachtet, ist die Atombombe einer der schönsten Anblicke, die der Mensch je gesehen hat.»




 

Vom Kommen und Gehen

29.03.2021

In einem intimen Rahmen kommen jeweils zwei Menschen, die sich entweder lange kennen oder sich zum ersten Mal sehen, miteinander ins Gespräch. Der gebürtige Berner Künstler Mats Staub fragte sie in seinem Langzeitprojekt «Death and Birth in My Life» nach den bedeutendsten Todesfällen und Geburten ihres Lebens. Die daraus entstandene Installation zwischen Video und Ausstellung ist im Museum für Kommunikation zu erleben.

Weitere Artikel

Anmeldung Newsletter

Wetter in Bern

laden