mitgliederwerden grey iconMitglied werden
Berner Kulturagenda Redaktion

Tierische Verbrecherjagd

11.10.2021

Ein magisches Tier geschenkt bekommen – das ist der Traum so vieler Kinder – und noch viel mehr derer, die in der Schule nicht so beliebt sind. Mit dem schlauen Fuchs Rabbat und der Skateboard-fahrenden, 200-jährigen Schildkröte Henrietta ist das Leben von Ida und Benni ein völlig anderes. Im Kinderspielfilm «Die Schule der magischen Tiere», nach dem Roman von Margit Auer, lösen sie sogar ein Verbrechen.

Der A-ha-Effekt

Archiv
11.10.2021

«Einen Plan B haben heisst an Plan A zweifeln» – so überzeugt von ihrem Traum zum Erfolg waren A-ha Anfang der 80er-Jahre, dass sie nach London zogen und es tatsächlich schafften, mit «Take On Me» einen der meistgespielten Ohrwürmer des letzten Jahrtausends zu schaffen. Was dieser langersehnte Erfolg aber mit den drei Norwegern Magne, Morten und Pål hinter der Bühne machte – und wie sie die Musik und ihr Vermächtnis trotz Streit und ka­putten Freundschaften zusammenhielt –, davon handelt der Film 
«A-ha – The Movie».

 

Eingezäunt, eingezahnt

Archiv
11.10.2021

Schon 2009 hatte Yorgos Lanthimos, der griechische Kultregisseur von «The Favourite» (2018) und «Lobster» (2015), seinen Stil gefunden und «Dogtooth», eine absurde Dystopie mit makaber-­witzigem Charakter, geschaffen. Darin hält ein Vater seine erwachsenen Kinder in einer luxuriösen, aber umzäunten Villa vom Leben fern und bringt ihnen bei, sich zum Beispiel vor Katzen zu fürchten. Eine Parabel über die Möglichkeit, mit diktatorischer Abschottung und Strenge neue Welten heraufbeschwören zu können. Der Film wird im Rahmen von «Oh Body. Feministische Performance- und Theatertage» gezeigt.

Die Geste in der Kunst

11.10.2021

Sich von der Hand führen lassen, mehr als von der Idee und dem Konzept eines Kunstwerks: Die in der Station 8 erstmals seit der Pandemie wieder ausgestellten Bilder und Skulpturen widmen sich diesem Thema. In «La liberté du geste» stellen, nebst dem Gale­riebesitzer Hans-Ruedi Wüthrich, Gisèle Buthod-Garçon, ­Sophie Favre und Lorenz Wüthrich ihre Bilder und Skulpturen aus.

Intimus der Berge

11.10.2021

Die Berge haben es dem Grindelwalder Hans Jossi angetan. Er liebe sie, weil sie «durch Licht und Schatten nicht allein im buchstäb­lichen Sinn, sondern auch bezüglich ihrer beglückenden wie bedrohenden und zerstörerischen Kraft» nie gleich erschienen und immer wieder anders seien, schreibt er dazu. Der Maler ist auch SAC-Mitglied und Bergsteiger. Seine Kunst und seine Kraft widmet er weniger der Bezwingung der Gipfel als der Huldigung an diese.

Alp im Nebel

Archiv
04.10.2021

Fabianos Kinder wurden inmitten von Ziegen, Kühen und Schafen geboren – er führt das Leben seiner Aussteigereltern weiter, die in den 70er-Jahren auf eine Alp im Tessiner Onsernonetal auswanderten. Idyllisch ist das Ganze nicht. Fabiano hat Schulden, er hadert mit dem gewaltsamen Tod seines mazedonischen Hilfsarbeiters und freut sich wenig über die erneute Schwangerschaft seiner Freundin. In «Kühe auf dem Dach» zeigt der Luzerner Aldo Gugolz eine Utopie und das Leben danach: Sein eigentümlicher Dokfilm ist halb Porträt und halb Drama um einen rätselhaften Mord. Die Sonne scheint darin kaum.

Geldmilieu ohne Skrupel

04.10.2021

Soeben hat das Militär die Macht übernommen, als ein Genfer 
Privatbankier mit seiner Frau zu Beginn der 1980er-Jahre nach 
Argentinien reist. Hier sucht er nach seinem spurlos verschwundenen Kollegen, und bewegt sich bald selber inmitten dubioser Geschäftsmänner. In ebenso ästhetischen wie beklemmenden Bildern von luxuriösen Landsitzen, Szenen am Swimmingpool oder in Salons zeichnet «Azor» ein Geldmilieu ohne Skrupel. Der Genfer Andreas Fontana verarbeitet in seinem ersten Langspielfilm Erfahrungen seines Vaters, der während der Militärdiktatur als Privatbankier in Argentinien fragwürdige Geldgeschäfte abwickelte.



Die Andersheit der Körper

04.10.2021

Das erste Bild in der Ausstellung «The Thinking Body» zeigt eine Figur von der Hüfte an abwärts: Dichtes schwarzes Schamhaar vor gelblichen, gekrümmten Beinen. Die Schau widmet sich einer kosmopolitischen Schweizer Künstlerin, die ihre Werke zu Lebezeiten kaum öffentlich präsentierte: Cathy Josefowitz. Die Zeichnungen der queeren Malerin und Tänzerin drehen sich um verworrene 
Körper, Körper in Bewegung, Gender, Andersheit und Iden­tität. Im Kunsthaus Langenthal werden sie zusammen mit choreografischen Arbeiten ausgestellt.

Liebende auf Abschiedstour

04.10.2021

Seit 20 Jahren sind sie ein Paar, an ein Ende ihrer liebevollen Beziehung dachten Sam und Tusker nicht – bis bei Tusker vor zwei Jahren eine junge Demenz diagnostiziert wurde. Die zwei Liebenden begegnen dem Verlust auf Raten mit Mut und der Bereitschaft, den Weg so lange wie möglich gemeinsam zu gehen und begeben sich auf eine lange Reise durch England. «Supernova» lebt vom ­intensiven und filigranen Spiel von Stanlay Tucci als erkranktem Tusker und Colin Firth als Partner Sam.

Digital-analog-Dialog

04.10.2021

Weil die Museen während der Pandemie ihre Türe schliessen mussten, beschlossen die beiden Kunstschaffenden Stefan Maurer und Adrien Rihs, Kunst zum Publikum zu bringen und es auch gleich zum Mitmachen aufzufordern: Mit der Internetsite «We Art It». Die Ergebnisse der Interaktionen zwischen zwölf am Projekt beteiligten Künstler*innen und dem Publikum sind im Kunstraum Gepard14 in Liebefeld zu sehen. Jeweils ein Künstler oder eine Künstlerin ist an den Ausstellungstagen anwesend und spinnt den Dialog weiter.

Die blauen Jahre sind vorbei

Archiv
27.09.2021

 Zum zehnten Mal zeigt das Lateinamerikanische und karibische Filmfestival im CineABC Werke aus dieser Region, heuer sind es 14 Produktionen aus ebenso vielen Ländern. Zum Beispiel der mexikanische Film «Los Años Azules» (2017, Bild) der Regisseurin Sofía Gómez-Córdova über «Die blauen Jahre», also die Zeit, in der junge Erwachsene ankommen im Leben. Der Film zeigt fünf Protagonisten in einem heruntergekommenen Haus im Versuch, einen Umgang mit den eigenen Problemen und denen der anderen zu finden. Eine Katze streift über das Anwesen und durch ihre Leben.

Kein Ruhestand für 007

27.09.2021

Nach «Spectre» kommt der neue 007-Film «No Time to Die» nun nach Corona-Aufschub auf die Leinwand. Bond (Daniel Craig), der sich aus dem Agenten-Dasein zurückgezogen hat und mit Madeleine Swann (Léa Seydoux) den Ruhestand geniessen will, wird von einem alten Freund der CIA um Hilfe gebeten. Der actionreiche Film in der Regie von Cary Joji Fukanaga lässt alte Feinde wiederkehren und starke Verbündete auftauchen.

 



Das Sexvideo einer Lehrerin

27.09.2021

Weil das intime Sexvideo von Emi und ihrem Mann ins Netz gelangt, muss sich die Lehrerin einer renommierten Schule den Eltern stellen. Der Elternabend gerät zum Gerichtsverfahren und Emi wird nicht nur wegen ihrer Sexualität auf komische Weise beschuldigt, sondern auch gleich für die Vergangenheit Rumäniens verantwortlich gemacht. Der rumänische Film «Bad Luck Banging or Loony Porn» von Radu Jude lebt vom Überspitzen und bösem Witz.

 



Skizzen aus dem Breitscher Leben

Archiv
27.09.2021

Der in Lyss tätige Künstler Miroslaw Halaba brachte sich das Malen 
selber bei. Ölbilder schuf er mit 15 Jahren, heute bevorzugt er Acrylfarben und Wachskreide. Auch formal veränderte sich seine Kunst im Laufe der Jahrzehnte. Semi-figurative Bilder der 90er- und Nuller-Jahre wichen abstrakten Gebilden und Collagen, nun kehrt er aus der Abstraktion zurück. In «Rund um die Velopumpe» beschäftigt er sich mit dem Geschehen rund um die Galerie 9a am Stauffacherplatz im Breitsch.

 

Lange vor Fast Fashion

27.09.2021

 Die Abegg-Stiftung stellt nicht nur aus, sie untersucht und restauriert auch internationale Fundstücke. Auf Anfrage des Nationalmuseums Beirut fertigt sie Stütz­gewebe für 44 Kleidungsstücke an. Darunter auch ein Kinderkleid, das 800 Jahre im trockenen Klima im Norden Beiruts überstand. Mehrere Flicken darauf legen Zeugnis davon ab, wie sorgsam der Umgang mit Kleidung im 13. Jahrhundert war. Das restaurierte Kleid ist in einer Sonderausstellung zu bestaunen.

Meister des Kampfes

Archiv
20.09.2021

Wenn die inneren Widersacher stärker werden und es plötzlich nicht mehr selbstverständlich ist, den Gürtel umzubinden: Der Dokumentarfilm «Tiger und Büffel» begleitet Bruno Koller, Karate
legende und-lehrer in Luzern, der in Japan die Kampfkunst studierte und international erfolgreich war, bei seinem neuen Kampf gegen Alzheimer. Seinen grossen Gegner, das Vergessen, akzeptiert Bruno auch als Lehrer.

Wüste Fragen

Archiv
20.09.2021

Eine Wüste, das Weltall und die politische Gegenwart: Im filmischen Essay «Nostalgia de la luz» von 2010 begibt sich der chilenische Regisseur Patricio Guzmán zu Weltraumforschern, die in der trockensten Wüste weltweit, der Atacamawüste, den Sternenhimmel beobachten. Deren Suche nach dem Licht verknüft er mit der Suche von Müttern nach ihren in der Pinochet-Diktatur in der Wüste verscharrten Kinder. Der Film ist Teil der Reihe «Greatest Hits», die Lieblingsfilme des Kinokollektivs zeigt. 

Corona-Lexikon

20.09.2021

Aus den Tiefen der Wälder

20.09.2021

In der Galerie P stellen sieben Fotograf*innen unter dem Namen «Fotogruppe P» regelmässig ihre Werke aus. Dieses Mal hat sich Ruedi Beutler mit seiner Kamera auf Pirsch begeben und ist mit Bildern aus den Tiefen der Wälder zurückgekehrt. Mystische Stimmungen und zufällig Entdecktes verwebt Beutler zu fotografischen Narrationen über «Waldgeister»: So wirken entwurzelte, zersägte Holzstämme bei genauerer Betrachtung erstaunlich lebendig und ein Geist im Unterholz scheint durchaus denkbar.

 

Kunst, Musik, Theater

Archiv
20.09.2021

Andrea Bernhardsgrütter verbindet scheinbar willkürlich positionierte Flecken durch zarte Linien und lässt so Formen entstehen, die Körper und Gesichter suggerieren. Die Künstlerin aus Muri 
bei Bern stellt gemeinsam mit dem Oberaargauer Leonard Zwahlen aus. Neben ihren zarten Gestalten zeigt der Pop-Art-Künstler knallig-bunte Bilder. In der Ausstellung «Arts & Sounds» werden ausserdem Objekte des Künstlers GAMelle gezeigt. Konzerte von Cello Inferno und Sigi sowie das Stück «Empfänger unbekannt» vom Theater an der Effingerstrasse und dem 1×1 Theater umrahmen die Ausstellung.

Weitere Artikel

Folgen Sie uns

Anmeldung Newsletter

Wetter in Bern

laden