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Berner Kulturagenda Redaktion

Viktor auf der Spur

27.06.2022

Viktor ist ein 11-jähriger Junge, der in seinem neuen Zuhause, einer alten Villa, einem Geheimnis auf die Spur kommt. «Das Haus der Krokodile» erschien vor zehn Jahren und ist eine Gruselgeschichte für Kinder, in der neben echten Krokodilen geschmuggelte Diamanten aus Afrika vorkommen. Im Film wird aber nur dem Bösewicht nachgegangen, der die Edelsteine aus der Villa stehlen will, nicht, ob diese rechtmässig in die Villa kamen.

Reise der Annäherung

27.06.2022

Mit «Le grand voyage» gelang Ismaël Ferroukhi 2004 ein berührendes Vater-Sohn-Drama. Réda muss seinen Vater mit dem Auto nach Mekka fahren. Der Film zeigt nicht nur die lange Reise von Frankreich nach Saudi-Arabien, sondern auch die Reise der beiden Männer zueinander. Obwohl miteinander verwandt, wuchsen sie in unterschiedlichen Ländern, Religionen und Gesellschaften auf und müssen sich, eingepfercht im Auto, miteinander auseinandersetzen.

Kleiner grosser Bösewicht

27.06.2022

Die kleinen gelben Wesen sind zurück. In «Minions – Auf der Suche nach dem Mini-Boss» unternehmen Kevin, Stuart, Bob und Otto alles Mögliche, um dem kleinen Gru zu helfen, seinen Traum zu verwirklichen: der grösste Super-Bösewicht zu werden. Er nimmt es mit richtig fiesen Verbrecher*innen auf, die von seinem Auftreten nicht begeistert sind und ihn entführen. Also machen sich die Minions auf die Suche nach ihrem kleinen grossen Boss.

Menschen aus Stahl im Garten

27.06.2022

Die schlanken, langen Figuren des Bildhauers und Malers Milan Spacek erinnern im ersten Augenblick an Alberto Giacomettis Werke. Sie haben jedoch eine eigene Formsprache. Auffallend sind die Gesichter, die auf den unebenen Körpern aus Stahl, Zement und Bronze fast schon filigran wirken. Die hohen Figuren des Schweizer Künstlers bevölkern den Garten von Schloss Ueberstorf.

Elfen aus Ton im Garten

27.06.2022

Die Bildhauerin Liselotte Scheer arbeitet am liebsten mit Ton. Daraus entstandene Figuren stellt sie derzeit im Garten des Humanushauses aus. Manche zeigen simple Frauenfiguren, andere, mit Blütenkelchen verziert, wirken elfenhaft. Scheers lebensgrosse Skulpturen fügen sich fügen harmonisch in die natürliche Umgebung ein.

In der sandigen Dürre

20.06.2022

«Utama» erzählt die Liebesgeschichte eines alten Quechua-Paares, das im Hochland Boliviens lebt. Sandige Dürre dominiert hier die Landschaft, und auch die Indigenen bleiben nicht vor den Folgen der ökologischen Katastrophe verschont. Der bolivianische Regisseur Alejandro Loayza Grisi erzählt sein Drama ohne jegliche Hektik, dafür mit starken Bildern, eingefangen von Kamerafrau Bárbara Alvarez.

Täuschungsmanöver

20.06.2022

2001 erschien in den USA ein neuer Stern am Himmel des Literaturbetriebs: J. T. Leroy. Ein Teenager, dessen Leben von Armut, Drogen und Prostitution geprägt war – und den es nie gab: Hinter Leroy steckten zwei Frauen. Das Drama «J. T. Leroy – Jeremiah Terminator Leroy» (2018) geht der Täuschung nach, die die Autorin Laura Albert aufbaute. Sie überzeugte ihre Schwägerin Savannah Knoop (Kristen Stewart), die Autorenfigur zu verkörpern. Eine Verstrickung, die auch eine Liebesbeziehung zwischen J. T. Leroy und der Regisseurin Eva Avalon (Diane Kruger) beinhaltet.

Der King ist zurück

20.06.2022

Seine Karriere begann damit, dass er seiner Mutter zum Geburtstag eine Platte aufnehmen wollte. Er erreichte Kultstatus und wurde zur Ikone Amerikas, bis alles schliesslich tragisch endete. Elvis Presley kommt auf die Leinwand zurück, gespielt von Austin Butler. Das Drama «Elvis» handelt von der komplexen Beziehung zwischen dem King of Rock 'n' Roll und seinem Manager, verkörpert von Tom Hanks, und von seiner Liebe zu Priscilla Presley, gespielt von Olivia DeJonge.

Fruchtschalen und Blechmaschinen

20.06.2022

Früchte, Äste, aufeinandergetürmte Autos oder Figuren, wie man sie von Kickertischen kennt, sind wiederkehrende Motive in den Bildern des aus Basel stammenden Malers Caspar Abt. Der Künstler schafft sowohl Stillleben als auch abstrakte Malerei. Chez Graber aka Brock & Art zeigt in der Werkschau «Rost und Vitamine» Werke aus verschiedenen Schaffensperioden des 1948 geborenen Abt.

Tradition trifft auf Moderne

20.06.2022

Eigene Fotografien sowie Abbildungen aus Heften von Stadtszenen oder Naturlandschaften dienen dem japanischen Künstler Katsutoshi Yuasa als Sujets seiner Druckgrafiken. Moderne Motive auf traditionell hergestellten Holzschnitten sind typisch für seine Kunst. Im Kabinett des Museums Franz Gertsch zeigt er unter dem Titel «Katsutoshi Yuasa – Seeing Through the Light» Holzschnitte in Schwarz-Weiss und Farbe.

Verrückte Parade

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16.06.2022

Die Mad Pride 2022 macht die Strassen Berns bunt.

Familien und Formen

13.06.2022

Der Bildhauer Paul Suter arbeitete zu Beginn seiner Karriere mit Bronze und Naturstein, später widmete er sich dem Eisen. Seine Bildsprache wurde konstruktivistischer, seine Skulpturen wurden immer grösser. Ihre Formen erinnern an Pinselstriche, die in den Raum gestellt wurden. Im Paradiesli sind die Eisenplastiken und Grafiken des 2009 verstorbenen Künstlers neben Skulpturen, Reliefs und Objekten seines Sohns Pascal Suter und Kunstpartnerin Christiane Bult aka Suter & Bult zu sehen.

Zieht der Glühbirne was an

13.06.2022

Am Anfang steht bei jedem Gegenstand die Frage nach dem Spielraum des Designs. Danach ist es eine Suche nach Formen, Farben und Kompositionen. Die daraus entstandenen Gegenstände des Berner Kunst- und Designstudenten Till Herion sind in der Galerie 9a zu betrachten. Wer in seinem WG-Zimmer immer noch eine nackte Glühbirne hängen hat, sollte dort vorbeischauen. Und alle andern auch.

Ins Multiversum geworfen

13.06.2022

Als der chinesischen Waschsalonbesitzerin Evelyn Wang, die mit Arbeit und Alltag überfordert ist, auch noch die Steuerbehörde auf die Pelle rückt, lösen sich Raum und Zeit plötzlich auf. Wang wird in Parallelwelten geworfen, in denen andere Versionen ihrer selbst ein komplett anderes Leben führen als sie und auch besondere Fähigkeiten haben. Auf diese kann Wang nun zugreifen – und ist plötzlich Meisterin im Kampf. Im Science-Fiction-Abenteuer «Everything Everywhere All at Once» spielen die Universen verrückt.

Er kommt wieder

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13.06.2022

James Cameron führte 1991 mit «Terminator 2 – Judgement Day» die «Terminator»-Legende mit Arnold Schwarzenegger als Android T-800 weiter. Diesmal ist John Connor schon zehnjährig, als T-800 ihn vor seinem Gegner, einem ihm überlegenen Robotermodell, beschützen muss. Das Kino Lichtspiel und das Kino Rex zeigen den zweiten Teil des Sci-Fi-Klassikers, in dem Schwarzenegger den Spruch «I’ll be back» zum Kult machte.

Wo Kreativität vor Farbe sprüht

31.05.2022

In ihren Arbeiten erforscht die Schweizer Malerin Maria Magdalena Z’Graggen die Möglichkeiten von Farben. Dies zeigt sich in der Wahl ihrer Bildträger und der Art, wie sie die Farbe anbringt. Oft malt sie auf Holztafeln, die sie mit einer Grundschicht versieht, und dann weitere Farben mit Spachteln aufträgt. Neben neuen Gemälden wird im Kunsthaus Grenchen auch die Skulpturen-Reihe «Zurli» zu sehen sein.

Wo sich Kreativität ergänzt

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31.05.2022

In der Galerie Hess sind die Werke zweier Berner Künstler ausgestellt, die sich gegenseitig ergänzen. An den Wänden hängen die in Eitempera gemalten, abstrakten Bilder von Walter Kläy. Eitempera, das in der Tat Ei enthält, führt im Gegensatz zu der ­Tiefe, die Ölfarbe einem Bild verleiht, eher zu einem luftigen, matten Finish. Auf Holzsockeln stehen Werke vom Steinbildhauer Alexander Glatthard (Bild). Seine Skulpturen bestehen aus Marmor, Rosenlaui-Marmor oder Peridotit.

Wo Kreativität fliesst

31.05.2022

Es ist spannend zu erfahren, wo Kunst entsteht. Das muss sich auch Anke Armandi gedacht haben, bevor sie begann, ebensolche Orte auf Papier und Holz zu malen. Die in Wien lebende Künstlerin besucht andere Kunstschaffende in ihren Ateliers und gibt die kreativen Räume wieder.

Jazz auf der Leinwand

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31.05.2022

Der 2016 verstorbene Theo Zwicky sammelte Schallplatten, Fotos wie auch Jazz-Filme und eröffnete in den 70ern in Zürich den Plattenladen «Mr. Jazz». Das Kino Lichtspiel, dem Zwicky seine Sammlung von über 1000 Musikkurzfilmen, von ihm liebevoll «Soundies» genannt, vermacht hat, arbeitete jene Schätze auf und lässt im Programm «Jazz, Jazz und Jazz» Zwickys Leidenschaft wiederaufleben.

Unfreiwillige Ménage-à-trois

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31.05.2022

Weil sie keine Lust hat, sich mit ihrem Airbnb-Mitbewohner aus der Schweiz auszutauschen, nutzt die Iranerin Marjan westliche Vorurteile, zieht sich ihr Kopftuch über und sich selbst zurück. Als zusätzlich eine Amerikanerin auftaucht, wendet sich das Blatt und das Unbehagen weicht der Neugier. «Une Histoire Provisoire» läuft bei Quinnie und erzählt auf humorvolle Weise von Missverständnissen, Krisen, Vorurteilen – und dem, was uns verbindet.

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